Führung durch Schloss Fürstenried am Montag, 14.10.2013

Frau Kießling hatte für die Mitglieder des SCCM eine Besichtigungstour für das Schloss Fürstenried mit Parkanlagen über die Volkshochschule organisiert.Mit Herrn Ellenrieder von der Bayerischen Gemeinschaft für Geschichte und Kunst trafen sich 25 Mitglieder
des Clubs am Hoftor Forsten-Kasten-Allee.

Das Schloss Fürstenried wurde zwischen 1715 und 1717 im Auftrag des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel vom Hofbaumeister Joseph Effner als

Jagdschloss gebaut.

Durch seine hervorgehobene Lage war das Gebäude weithin sichtbar.Die herrschaftliche Auffahrt galt als Verbindungsweg zwischen Schloss Fürstenried und der Residenzstadt München bzw. auch nach Schloss Nymphenburg.Trotz der dichten Bebauung und der A 95 besteht noch heute eine Sichtachse zu den beiden Türmen der Frauenkirche und der dahinterliegenden Residenz.Eine wechselhafte Geschichte folgte. Kostbare Gegenstände, Möbel und Gemälde wurden entfernt.

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Im Jahre 1881 erfolgte der Ankauf des Schlosses für den kranken Prinzen Otto von Bayern, Bruder von König Ludwig II. Prinz Otto, der 1886 nach dem Tod vonLudwig II. nominell zum König erklärt wurde, war bis zu seinem Tod am 11. Oktober 1916 in Schloss Fürstenried untergebracht. Die vergoldete Krone am Seitentor im Garten erinnert heute noch an Otto von Bayern

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Das gesamte Areal wurde 1929 von der Katholischen Kirchenstiftung übernommenund ist heute ein Exerzitienhaus und Schulpastorales Zentrum der ErzdiözeseMünchen-Freising. Geleitet von dem Jesuiten Pater Gaupner.

1972 wurde die Immobilie grundlegend renoviert und ergänzt. 2 Vortragssäle für bis zu 120 Personen, Kirche, Bibliothek und 90 Einzelzimmer stehen zur Verfügung.Die Räume konnten größtenteils besichtigt werden.

Der Barockgarten wurde von dem damaligen HofgartenintendantenCarl-von-Effner neu rekonstruiert. Bepflanzte Laubengänge wurden angelegt um dem kranken Prinz Otto Abwechslung zu bieten. Eine steinerne Ziervase und derMonumentalbrunnen, mit der Darstellung der 4 Jahreszeiten steht mmer noch an der gleichen Stelle. Aus nahe liegenden Gründen hatte man den Gesamtbesitz mit hohen Mauern umgeben.

Am Ende konnte noch das „Blaue Kabinett“ besichtigt werden. Von der einst reichen Innenausstattung hat sich nur ein umlaufender Wandfries erhalten. Heute ist es ein Tagungsraum.

Während der zweistündigen Führung hatten wir viel gesehen und gelernt.Ein großes Dankeschön an Frau Kießling die wieder einmal alles gut organisiert hatte.

Zum Ausklang trafen wir uns noch in der „Fürstenrieder Schwaige“.

(Herr Kropf)

 

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